Die Installation des Netweavers
Ok, nach dem Checken der Systemanforderungen und den Einrichten des Loopback-Adapters (siehe Hilfe zur Installation) gehts los. Vorher habe ich noch das .net Framework 2.0 von Microsoft installiert, da eine GUI-Komponente dies wohl erfordert. Und wenn dann soll ja alles drauf ![]()
Die Installation wird mittels setup.exe aus dem image Verzeichnis aus gestartet.
Die Installation gestaltet sich recht einfach, wie immer Zielverzeichnis etc. angeben. das einzigste , was zusätzlich abgefragt wurde, ist ein Administrationspasswort für die verwendete Datenbank MAXDB.
Das Installieren selbst dauert dann ein ganzes Weilchen.
Kurz vor Ende erschien bei mir ein Runtime Fehler beim Ausführen von sapstartsrv.exe. Die Installation lief aber weiter. Ich vermute mal, das beim Starten des Dienstes irgendwas schief ging, später schien aber nämlich alles zu laufen.
Der Aufruf über die WEBGUI hat dann geklappt, und ich konnte mich mit dem Benutzer BCUSER und Passwort minisap einloggen.
Da ich aber nicht nur mit der Weboberfläche arbeiten wollte, also noch flugs die SAPGUI installiert.
Damit denke ich mal ist die Installation dann abgeschlossen?
Das Einrichten eines virtuellen PC’s
Ich mag den nun runtergeladenen Netweaver eigentlich nicht direkt auf meinen Computer installieren, wer weiß was da alles mitinstalliert wird und sich nie mehr sauber entfernen lässt.
Zum Glück gibt’s ja virtuelle Computer, und Microsoft selbst bietet dafür ein schönes Produkt namens Virtual PC an. Also runtergeladen und installiert.
Dann geht’s los mit dem Aufsetzen des Betriebssystems als virtuelle Maschine. Funktioniert analog einer normalen Windows-Server Installation. Ich habe hier die englische Version genommen, hatte irgendwie noch im Hinterkopf, dass die Netweaver Installation nur auf der englischen Plattform läuft.
Noch die aktuellsten Updates eingespielt, und schon sind die Grundvoraussetzungen erledigt.
Dann kann’s ja mit der Installation des Netweavers losgehen…
Was gibt’s da überhaupt?
Also, ich hab mich mal ein bißl umgehört und umgesehen.
Aktuelle scheint das mySAP ERP 2005 (wohl auch bekannt als SAP ERP 6.0) zu sein, welches auf der Netweaver Basis beruht.
Dies ist das Nachfolgeprodukt des R3 Systems, wo die Kunden die Möglichkeit haben, dies nach und nach upzudaten und die neuen Features einzusetzen.
Im Allgemeinen scheint die SAP-Marketingabteilung ja recht einfallsreich bei den Namensgebungen zu ein, was nun wofür ist und wo sich welche Technik abgrenzt, kann man auf der Homepage von SAP nachlesen, gibt da viele bunte Dokumente dazu
. Obs hilft?
Im Developer Network von SAP gibt es die Möglichkeit, sich die aktuellen Netweaver Versionen runterzuladen. Unterschieden wird hier zwischen der ABAP und der JAVA Version. Dank einer dicken Leitung, habe ich mir die beiden ca. 3GB großen Dateien runtergeladen.
Starten denke ich werde ich mal mit einer ABAP-Version und vielleicht später mal mit JAVA auseinandersetzen..
Wozu das ganze Theater?
Da es in den Firmen hierzulande ja grad ganz groß in Mode kommt, alles mit SAP erschlagen zu wollen, interessiert mich einfach mal, was da eigentlich dahintersteckt.
Ich hab zwar schon so manche Software und Serversystem zum Laufen gebracht, vom SAP bin ich bisher aber verschont geblieben. Aber da ja ganze Legionen von Beratern ein Haufen Kohle damit verdienen, muss es ja was ganz besonderes sein, die eierlegende Wohlmilchsau für Unternehmen sozusagen.
Ich will mir mal selbst ein Bild davon machen, wie kompliziert es wirklich ist, und das ohne sündhaftteure Seminare in Walldorf besuchen zu müssen oder mir eine eigenes SAP-Bücher-Archiv aufbauen zu müssen. Vielleicht gibts ja auch den ein oder anderen Experten, der mir im Laufe meiner „Experimente“ ein paar Tipps oder Links zukommen kann.
Und vielleicht hilft dieser Blog den ein oder anderen ja auch mal weiter.
Und falls ich doch mal absoluten Mist bastle: ja Lachen ist erlaubt, aber dann auch ein Hinweis, wies richtig geht
.
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